Flugplatz/Fliegerhorst Memmingen (Luftwaffe)

 
Deutschland /W/

Allgemein

Nur zur geschichtlichen Information, nicht zur Navigation oder zum Fliegen verwenden!
KoordinatenN475918 E0101424
HNN2079'
ICAO Location IndicatorEDSM (-1995) / ETSM (1995-2002) / EDJA
BetreiberLuftwaffe / German Airforce

Nutzung bis 1945

Fliegerhorst der Luftwaffe.

Nutzung im Kalten Krieg

Fliegerhorst der Luftwaffe.

Heutige Nutzung

Zivilflughafen (EDJA).

Flugplatzkarte

Flugbetriebsflächen

Nur zur geschichtlichen Information, nicht zur Navigation oder zum Fliegen verwenden!

Start- und Landebahnen

Angaben für das Jahr 1990:

Bez.LängeBreiteBelagBemerkungen
06/242400 m30 mAsphalt

Funknavigation

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Angaben für das Jahr 1971:

 StationFreq.KennungPositionBemerkungen
NDB284MEM062°/4.5NM to fld
TACANCH119MEMam Platz

Angaben für das Jahr 1990:

 StationFreq.KennungPositionBemerkungen
TACANCH119MEMam Platz

Radar

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ASR/PAR (1990).

Kommunikation

Nur zur geschichtlichen Information, nicht zur Navigation oder zum Fliegen verwenden!

Flugfunk

Rufzeichen JaboG 34: DHK 31; US-Kernwaffenkräfte: Cemetery 63 (?) (Quelle: A 043/1/005 von 1973).

Telefon

BwKz 5925 (1998).

Einheiten

JaboG 34 Tornado IDS (1990).

Liegenschaften

LgschNr 663700.

Weitere Informationen

Flugplatzerkundung 1953

In den Jahren 1953 und 1954 fanden in der Bundesrepublik Erkundungstouren für künftige Militärflugplätze der deutschen Luftwaffe statt. Dabei wurden alte Plätze besucht und jeweils eingeschätzt, ob der Platz anfliegbar ist, ob technische Anlagen und Unterkünfte zur Verfügung stehen und ob ein Ausbau der Start- und Landebahn auf 2500 m bzw. 3000 m möglich ist.

Für Memmingen wurde festgestellt, dass das Rollfeld nördlich der Startbahn als Schafweide und südlich als Ackerland genutzt werde. Das Rollfeld habe erhebliche Unebenheiten, die zum größten Teil durch Bombentrichter verursacht seien und nur im Süden behelfsmäßig eingeebnet seien.

Die Startbahn in Richtung 065°/245° mit einer Länge von 1400 m x 80 m sei zu 30% durch Bombentrichter und spätere Sprengungen zerstört. Eiin 400 m langer Erweiterungsstumpf sei in Bau gewesen, eine Kiesbettung sei vorhanden. Auf dieser Achser sei in östlicher Richtung eine Erweiterung auf 3000 m ohne Einschränkung möglich.

Links

Google Maps
http://maps.google.de/maps?hl=de&ie=UTF8&ll=47.985154,10.237455&spn=0.04262...

Allgäu Airport
Homepage
http://www.allgaeu-airport.de/

Traditionsgemeinschaft Jagdbombergeschwader 34 und Fliegerhorst Memmingen e.V
http://jabog-34.de.vu/

Literatur

Ries, Karl; Dierich, Wolfgang:
'Fliegerhorste und Einsatzhäfen der Luftwaffe'
Motorbuch Verlag Stuttgart, 1993
Alliierte Planskizze aus den Jahren 194x