Flugplatz Köthen (GSSD/WGT)
(Кетен)Allgemein |
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| Koordinaten | N5143 E01157 |
|---|---|
| HNN | 304' |
| Betreiber | GSSD/WGT |
Nutzung bis 1945
Fliegerhorst der Luftwaffe.
Nutzung im Kalten Krieg
Flugplatz der sowjetischen Luftstreitkräfte.
Heutige Nutzung
Allgemeine Luftfahrt und Solarpark
Flugplatzkarte |
Flugbetriebsflächen |
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Start- und Landebahnen
Angaben für das Jahr 1990:
| Bez. | Länge | Breite | Belag | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|
| 09/27 | 2500 m | 60 m | Beton | |
| 09/27 | 2500 m | 75 m | Gras |
Funknavigation |
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Angaben für das Jahr 1990:
| Station | Freq. | Kennung | Position | Bemerkungen | |
|---|---|---|---|---|---|
| RSBN | |||||
| 27 | FFF | 350 | RC | 4080 m | |
| NFF | 718 | R | 1150 m | ||
| 09 | FFF | 350 | GX | 4100 m | |
| NFF | 718 | G | 1000 m |
| HLR | Hauptlanderichtung | |
| NLR | Nebenlanderichtung | |
| FFF | Fernfunkfeuer | |
| NFF | Nahfunkfeuer | |
| RSBN | Nahnavigationssystem |
Kommunikation |
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Flugfunk
Rufzeichen: SIMNIK (1967), SEMELNI (1990)
Auf einer Karte mit Wetterstationen, die Anfang der 1990er Jahre in der Flugleitung am Flugplatz Sperenberg hing, war für Köthen der Name SENITNYI eingetragen (= Tarnname der Wetterstation Köthen?)
Luftraum und Verfahren |
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Standardflugstrecken
"Flüge der LSK/LV der NVA und der LSK der GSSD im Rahmen der Gefechtsausbildung sind entsprechend der Grafik der Flugtage / -nächte auf der Grundlage der "Hauptflugregeln zum Fliegen im Luftraum der Deutschen Demokratischen Republik" auf Standardflugstrecken in den dazu festgelegten Flughöhen durchzuführen. ..." (Quelle: "Verzeichnis der Standardflugstrecken der LSK/LV der NVA und der LSK der GSSD"
Stand 1989:
203 Köthen, Ballenstedt, Grabow, Ziesar, Köthen
Höhe: 600 - 1850 m (unter dem zeitweiligen Luftverbindungsweg 300 m)
Abfangabschnitt: Ermsleben, Ballenstedt, Grabow, Ziesar
204 Köthen, Nauen, Wolmirstedt, Köthen
Höhe: 4900, 5500 m
Abfangabschnitt: Buschow, Colbitz
205 Köthen, Bitterfeld, Holzdorf, Golssen, Baruth, Schießplatz Heidehof, Markendorf, Schweinitz, Köthen
Höhe: zum Schießplatz 300 m, Rückflug 3650 m (Steigflug über dem Schießplatz)
206 Köthen, Wolfen, Trossin, Schildau, Schießplatz Belgern, Torgau, Köthen
Höhe: zum Schießplatz 300 - 1200 m, Rückflug 4250 - 5500 m (Steigflug über dem Schießplatz)
207 Köthen, Aschersleben, Erfurt, Ortrand, Köthen
Höhe: 7900, 8550, 11900 - 18000 m
Höheneinnahme: Traverse Sangerhausen minimal 7900 m
Abfangabschnitt: Sangerhausen, Großenhain
Die Linie Altenburg, Hoyerswerder ist nach Süden nicht zu überfliegen
Einheiten |
73 GwIAP: MiG-29, MiG-29UB, MiG-23UB (1990)
Liegenschaften |
Der Flugplatz hatte eine Fläche von 259,65 ha.
Produkte |
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Links |
Google Maps
http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=K%C3%B6then&sll=...
Flugplatz Köthen: Homepage
http://www.flugplatz-koethen.de/
Sky-fly-Koethen
http://www.sky-fly-koethen.de/flugplatz.htm
Solarpark Köthen
http://www.juwi.de/solar/referenzen/solarpark-koethen.html
vimudeap
http://www.vimudeap.de/218.html
Köthen (russisch)
http://www.koethen.narod.ru/
Sachsenbunker
http://www.sachsenschiene.net/bunker/flp/flp_23.htm
Literatur |
Ries, Karl; Dierich, Wolfgang:
'Fliegerhorste und Einsatzhäfen der Luftwaffe'
Motorbuch Verlag Stuttgart, 1993
Alliierte Planskizze vom Flugplatz Köthen
Zapf, Jürgen:
'Flugplätze der Luftwaffe 1934-1945 - und was davon übrig blieb / Sachsen-Anhalt'
VDM Heinz Nickel, Zweibrücken, 2005
8 Seiten Beschreibung, Karte, Luftbilder 1944, 1945 und 1953, aktuelle Bilder
Freundt, Lutz:
'Sowjetische Fliegerkräfte in Deutschland 1945-1994, Band 2'
Freundt Eigenverlag, Diepholz 1999
Beschreibung, Bilder, Luftbilder von 1953 und 1991
Freundt, Lutz (Hrsg.), Büttner, Stefan:
'Rote Plätze - Russische Militärflugplätze in Deutschland 1945 - 1994'
AeroLit Verlag, 2007
Beschreibung, Bilder, Luftbilder von 1953 und 1991
