Hubschrauberlandeplatz Salzwedel (GT HS-16)
Allgemein |
Nur zur geschichtlichen Information, nicht zur Navigation oder zum Fliegen verwenden! |
| Koordinaten | N525001 E0111214 (WGS84) |
|---|---|
| ICAO Location Indicator | ETSA (ca. 1985-1990) |
| Betreiber | Grenztruppen (GT) |
| Flugplatz-Nummer | 2001 |
Nutzung bis 1945
Fliegerhorst der Luftwaffe.
Nutzung im Kalten Krieg
Hubschrauberlandeplatz für die Hubschrauberstaffel 16 (HS-16) der Grenztruppen.
Heutige Nutzung
Geschlossen.
Funknavigation |
Nur zur geschichtlichen Information, nicht zur Navigation oder zum Fliegen verwenden! |
Angaben für die 1980er Jahre:
| Station | Freq. | Kennung | Position | Bemerkungen | |
|---|---|---|---|---|---|
| Platzfunkfeuer | 334,0 | KS |
Kommunikation |
Nur zur geschichtlichen Information, nicht zur Navigation oder zum Fliegen verwenden! |
Flugfunk
Rufzeichen: KOSMOS
Telefon
Sondernetz/Stabsnetz S1 über 042-88 (GR-24 / GKK-201), "Preßluftbohrer 21"
Fernschreiber
Sondernetz/Stabsnetz S1 über 035-211 (GR-24 / GKK-201)
Flugsimulator |
Der Flugplatz Salzwedel ist in der Szenerie "HS_16_Salzwedel" von Frithof Koch und Volker Löw detailreich nachhgebildet worden.
Aus dem Begleittext: "Er wurde 1965 in Nutzung genommen und war bis 1990 in Betrieb. Zum damaligen Zeitpunkt verlegte die Nordkette von Berlin nach Salzwedel. 1971 erfolgte die Aufstellung der HS-16 in Salzwedel und am Standort Meiningen (vorherig Südkette). Stationiert waren hier Hubschrauber vom Typ MI-1, MI-2, MI-4 und MI-8. Ein Teil der Technik wurde 1986 nach Nordhausen verlegt. Der Flugplatzbereich könnte so im Zeitraum der 80 er Jahre in diesem Bestand existiert haben, ohne jedoch Anspruch auf Vollständigkeit und absolute Detailtreue zu erheben."
Die Szenerie kann von www.ddr-flugzeuge.de geladen werden.
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Blick auf den Flugplatz
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Auf dem Vorfeld
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Links |
Google Maps
http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=52.83361111,+11....
nva-flieger.de - Hubschrauberplatz Salzwedel
Fotos sowie Dokument "Ordnung zum Fliegen am Fluplatz Salzwedel" aus dem Jahre 1986.
http://www.nva-flieger.de/_tl/index.php/nva-hs-plaetze/salzwedel.html
Im Dokument ist auf Seite 12 (Anlage 1) eine Landerichtung 270°/90° angegeben. Aber auf der nächsten Seite 13 (Anlage 2) ist eine Art Platzrunde eingezeichnet, die gegenüber der Ost-West-Richtung gedreht ist. Der Webmaster von nva-flieger.de, Thomas Hietschold, hat recherchiert und schreibt dazu: "Die Ursache für die Diskrepanz ist recht einfach: Schlamperei beim Zeichnen. Man ja seinerzeit alles mit dem Stift gemacht (im besten Falle als schöne Tuschezeichnung, so wie im Dokument Nordhausen - auch wenn das auf dem Scan nicht mehr so gut zu erkennen ist) und hatte wahrscheinlich nicht die rechten Ambitionen, das ganze noch einmal zu zeichnen. Das kann ich zwar nicht nachvollziehen, da es der geforderten "Stabskultur" in der NVA widersprach und außerdem eben auch ungenaue fliegerische Unterlagen ergab. Aber man muss nicht alles verstehen. Die Richtung muss also wirklich 270° betragen."
Literatur |
Ries, Karl; Dierich, Wolfgang:
'Fliegerhorste und Einsatzhäfen der Luftwaffe'
Motorbuch Verlag Stuttgart, 1993
Allierte Planskizze des ehemaligen Fliegerhorstes Salzwedel.
Zapf, Jürgen:
'Flugplätze der Luftwaffe 1934-1945 - und was davon übrig blieb / Sachsen-Anhalt'
VDM Heinz Nickel, Zweibrücken, 2005
7 Seiten Beschreibung des ehemaligen Fliegerhorstes Salzwedel, mit Karte, Luftbild von 1944 und 9 aktuellen Farbbildern.
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