Freileitungen, Nutzung

Nur zur geschichtlichen Information, nicht für fliegerische Zwecke verwenden!

darf 1 : 10 ihres Abstandes zu den Sicherheitsstreifen nicht überschreiten.
An den Stellen, an denen die Rollbahnen verlaufen, werden keine Pflanzungen angelegt; die Lücken in den Pflanzungen an diesen Stellen werden 10 ... 20 m größer gehalten, als die Gesamtbreite der Fahrbahn der Rollbahnen beträgt.

132. Fernsprech- und Lichtstromfreileitungen, die im Bereich eines Flugplatzabschnittes an der Autobahn verlaufen, werden hinter die äußeren Grenzen der seitlichen Sicherheitsstreifen in einer Entfernung von mindestens 10 m von diesen gebracht. Ihre Höhe darf 1 : 10 ihrer Entfernung zum Sicherheitsstreifen nicht überschreiten.
Im Bereich der Flugschneisen dürfen die Masten von Fernsprech- und Lichtstromleitungen nicht höher sein als die angenommene Ebene, die die Höhe von Hindernissen in den Flugschneisen begrenzt (Tabelle XII/2).

133. Während der Nutzung des Flugplatzabschnittes auf der Autobahn durch Flugzeuge ist das Befahren dieses Abschnittes durch Fahrzeuge aller Art verboten. Deshalb sind bei der Projektierung des Flugplatzabschnittes Umgehungen vorzusehen. In der Regel erfolgt die Umgehung eines Flugplatzabschnittes auf der Autobahn über die vorhandenen Straßen. Sind derartige Straßen nicht vorhanden, ist die Anlage einer speziellen Umgehungsstraße mit befestigter Decke (unter Berücksichtigung volkswirtschaftlicher Interessen) vorgesehen.

134. Die Anschlüsse der Umgehungsstraße an die Autobahn sind mindestens 1000 m von den äußeren Grenzen der Endsicherheitsstreifen des Autobahnabschnittes und die Umgehungsstraßen selbst mindestens 150 m von den Grenzen der Sicherheitsstreifen anzulegen.

135. Methodik zur Bestimmung der Länge von Flugplatzabschnitten siehe Anlage 2.

136. Methodik zur Berechnung der Flugschneisen siehe Anlage 3.