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KoordinatenN514021 E0135742 (WGS84) Google Maps
Ehemalige DDRBezirk Cottbus
BundeslandBrandenburg
Location indicatorEDBQ
Karte mit Lage Flugplatz Bronkow
Deutschland im Kalten Krieg Karte
Die Geschichte der Flugplätze im Kalten Krieg: Bronkow

Lage Flugplatz

3,2 km östlich Bronkow.

Im Zweiten Weltkrieg

Nutzung

Flugplatz der Luftwaffe.

Im Kalten Krieg

1960er Jahre

Übersicht

Flugplatz Bronkow, Montag 27.04.1964
US-Satellitenfoto von Montag 27.04.1964 - Der rechte untere Teil fehlt im Original, die weiße Linie ist ein Artefakt auf dem Bild.
Quelle: U.S. Geological Survey
Schießplatz Bronkow, DDR; Flugzeug-Silhouetten
Der Luft-Boden-Schießplatz Bronkow im Nordosten des Flugplatzes - Flugzeug-Silhouetten am Boden stellen Ziele dar.
Quelle: U.S. Geological Survey

1970er Jahre

Situation

Flugplatz Bronkow auf einer Karte 1972
Der Flugplatz Bronkow auf einer Karte des US-Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 1972
Quelle: ONC E-2 (1972), Perry-Castañeda Library Map Collection, University of Texas at Austin

Übersicht

Altdöbern, Bronkow, Gosda, Ogrosen, Saadow, DDR, auf einem Satellitenbild 1970
Bronkow und Umgebung auf einem US-Satellitenbild vom 25.11.1970 - 1: Flugplatz. Andere Objekte: a: Funksendeamt 3 Werchow (Gosda/Cabel) der Nationalen Volksarmee; b: Bahnstrecke Lindthal-Altdöbern Süd; c: Kurve auf die Bahnstrecke Calau-Großräschen; d: Bahndamm nördlich von Altdöbern. Andere Orte: Buchwäldchen, Lipten, Luckaitz, Muckwar, Ogrosen, Ranzow, Rettchensdorf, Saadow, Schöllnitz, Weißag, Zwietow.
Quelle: U.S. Geological Survey
Flugplatz Bronkow mit Schießplatz, DDR, 1970
Der Flugplatz - Gut zu erkennen ist die fast kreisrunde Form des Flugfelds. Für die Nutzung als Luft-Boden-Schießplatz sind im Nordosten Flugzeugsilhouetten als Ziele markiert.
Quelle: U.S. Geological Survey
NVA Funksendeamt 3 (FuSA-3) Werchow, Gosda, Cabel
Das Funksendeamt 3 (FuSA-3) der Nationalen Volksarmee der DDR, 3,5 km nordwestlich vom Flugplatz - Die helle Farbe deutet auf frische Erdbewegungen hin, vermutlich sind Bauarbeiten in Gang oder fanden erst kürzlich statt.
Quelle: U.S. Geological Survey
Bahnstrecke Lindthal - Alt Döbern, Deutsche Reichsbahn, DDR
Nicht mit dem Flugplatz in Zusammenhang stehend, jedoch geschichtlich interessant ist die Bahnstrecke Lindthal - Alt Döbern - Ungefähr 5 km südöstlich vom Flugplatz liegt der Ort Altdöbern. Hier mündet die von Lindthal bei Finsterwalde kommende Bahnstrecke (a) mit einer Kurve (b) in die Bahnstrecke Calau-Großräschen (c). Außerdem war eine nie realisierte Weiterführung nach Nordosten geplant, für die jedoch schon ein Bahndamm gebaut wurde (d). Auf diesem Satellitenbild erscheinen die Anlagen sehr hell, was auf frische Erdarbeiten hindeutet. Offenbar sind noch Bauarbeiten im Gange oder fanden erst kurz vorher statt.
Quelle: U.S. Geological Survey

1980er und frühe 1990er Jahre

Nutzung

Hauptnutzung erfolgte als Flugplatz der Gesellschaft für Sport und Technik (GST).
Gleichzeitig befanden sich hier:
  • Hubschrauberlandeplatz 3013 für das Funksendeamt 3 (FuSA-3) der NVA LSK/LV
  • Hubschrauberlandeplatz 3192 für das Munitionslager 31 (ML-31) der NVA LSK/LV.
  • Hubschrauberlandeplatz 6013 der NVA.

Flugbetriebsflächen

Ausmaße: 900 m x 900 m
Oberfläche: Gras
Aufnahmekapazität: 1..10 Hubschrauber

Flugfunk

Aero Bronkow 122.2

Telefon

DDR-Stabsnetz S1 9446-436 (FuSA-3), 9446-855 (ML-31)

Fernschreiber

DDR-Telex-Netz 17572

Luftraum und Verfahren

GST-Flugplatz
Flugplatzzone Sonntag bis Sonnabend:
Lübbenau, Koßwig, Wiesendorf, Casel, Schöllnitz, Autobahnanschlußstelle Bronkow, Crinitz, Schlabendorf, Lübbenau
(Quelle: Interflug Fernerkundung, Industrie- und Forschungsflug, Navigationshandbuch NH/VFR, Stand 01.07.1989)
NVA-Hubschrauberlandeplatz
Nutzung möglich bei TEWB (Tags einfache Wetterbedingungen)
Zeit zur Herstellung der Aufnahmebereitschaft: 60 Minuten

Heute

Nutzung

Allgemeine Luftfahrt.

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