Memmingen: Fliegerhorst

Memmingerberg, Flughafen Memmingen, Allgäu Airport

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KoordinatenN475920 E0101421 (WGS84) Google Maps
HNN 2079 ft
BundeslandBayern
Location indicatorEDSM (-1995), ETSM (1995-2002), EDJA
Karte mit Lage Fliegerhorst Memmingen
Deutschland im Kalten Krieg Karte

Im Zweiten Weltkrieg

Nutzung

Fliegerhorst der Luftwaffe.

Situation

Fliegerhorst Memmingen im Zweiten Weltkrieg auf einer US-Karte 1944
Der Fliegerhorst Memmingen im Zweiten Weltkrieg auf einer US-Karte aus dem Jahr 1944
Quelle: McMaster University Library Digital Archive, Lizenz: Creative Commons Attribution-NonCommercial 2.5 CC BY-NC 2.5 CA

Im Kalten Krieg

Nutzung

Fliegerhorst der Luftwaffe.

1950er Jahre

Übersicht

Karte mit Flugplatz Memmingen 1956
Flugplatz Memmingen auf einer Karte 1956 - Es sind nur Gebäude und grobe Strukturen dargestellt. Ebenfalls erkennbar ist das Anschlussgleis aus Richtung Nordosten von Ungerhausen kommend.

Flugplatzerkundung 1953

In den Jahren 1953 und 1954 fanden in der Bundesrepublik Erkundungstouren für künftige Militärflugplätze der deutschen Luftwaffe statt. Dabei wurden alte Plätze besucht und jeweils eingeschätzt, ob der Platz anfliegbar ist, ob technische Anlagen und Unterkünfte zur Verfügung stehen und ob ein Ausbau der Start- und Landebahn auf 2500 m bzw. 3000 m möglich ist.
Für Memmingen wurde festgestellt, dass das Rollfeld nördlich der Startbahn als Schafweide und südlich als Ackerland genutzt werde. Das Rollfeld habe erhebliche Unebenheiten, die zum größten Teil durch Bombentrichter verursacht seien und nur im Süden behelfsmäßig eingeebnet seien.
Die Startbahn in Richtung 065°/245° mit einer Länge von 1400 m x 80 m sei zu 30% durch Bombentrichter und spätere Sprengungen zerstört. Eiin 400 m langer Erweiterungsstumpf sei in Bau gewesen, eine Kiesbettung sei vorhanden. Auf dieser Achse sei in östlicher Richtung eine Erweiterung auf 3000 m ohne Einschränkung möglich.

1960er Jahre

Situation

Karte mit Fliegerhorst der Luftwaffe Memmingen 1963
Karte mit dem Fliegerhorst Memmingen 1963
Quelle: US DoD

1970er Jahre

Situation

Der Fliegerhorst Memmingen auf einer Karte des US-Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 1981
Quelle: ONC F-2 (1981), Perry-Castañeda Library Map Collection, University of Texas at Austin

Übersicht

Fliegerhorst Memmingen auf einem Satellitenbild 1977
Der Fliegerhorst Memmingen auf einem US-Satellitenbild vom 07.07.1977
Quelle: U.S. Geological Survey

Funkfeuer

Angaben für das Jahr 1971:
  • NDB: 284 "MEM", 062°/4.5NM to fld
  • TACAN: CH119 "MEM", am Platz

Flugfunk

Rufzeichen auf Kurzwelle:
- JaboG 34: DHK 31
- US-Kernwaffenkräfte: Cemetery 63 (?)
(Quelle: A 043/1/005 von 1973).

1980er und frühe 1990er Jahre

Übersicht

Karte Fliegerhorst Memmingen 1984
Memmingen im Jahr 1984
Quelle: US DoD

Start- und Landebahnen

Angaben für das Jahr 1990:
  • 06/24: 2400 m x 30 m Asphalt

Funkfeuer

Angaben für das Jahr 1990:
  • TACAN: CH119 "MEM", am Platz

Radar

ASR/PAR (1990).

Telefon

Nummer im Bundeswehr-Telefonnetz: BwKz 5925 (1998).

Einheiten

JaboG 34 Tornado IDS (1990).

Liegenschaften

Bundeswehr-Liegenschaftsnummer: 663700.

Heute

Nutzung

Regionalflughafen (EDJA).

Übersicht

Luftbild Flughafen Memmingen Allgäu Airport 2018
Luftbild (2018)
Quelle: Datenquelle: Bayerische Vermessungsverwaltung www.geodaten.bayern.de, Lizenz: Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland (CC BY 3.0 DE)

Bilder 2017

RF-104G Starfighter an der Zufahrt zum Flughafen Memmingen
Ein RF-104G Starfighter an der Zufahrt zum Flughafen
44 Jahre JaboG 34
44 Jahre JaboG 34 "Allgäu", 23 Jahre F-104G Starfighter
F-104G 23+34 Memmingen, früher 24+17
Die Kennung 23+34 lehnt sich an den Jahreszahlen an, tatsächlich flog diese Maschine als 24+17
RF-104G der Luftwaffe
Zwar war die Aufklärungsvariante RF-104G nicht in Memmingen stationiert, das Denkmal sieht trotzdem hervorragend aus.
Inhalt
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