Flugplatz Heidelberg

Heidelberg: Flugplatz US Army

Army Airfield AAF, Army Heliport AHP, Pfaffengrund

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KoordinatenN492336 E0083907 (WGS84) Google Maps
BundeslandBaden-Württemberg
Karte mit Lage US Army-Flugplatz Heidelberg
Deutschland im Kalten Krieg Karte
Die Geschichte der Flugplätze im Kalten Krieg: Heidelberg

Im Kalten Krieg

Allgemein

Flugplatz für Verbindungsflugzeuge und Hubschrauber der US Army. Der Flugplatz hatte eine schwierige Hindernissituation.

1960er Jahre

Übersicht

Karte aus dem Jahr 1960.
Karte aus dem Jahr 1960. Zu diesem Zeitpunkt gab es auch eine Start- und Landebahn in ungefährer Nord-Süd-Richtung 17/35.
(Quelle: US DoD)

Karten

NDB-Anflug im Jahr 1960
NDB-Anflug im Jahr 1960 - Aufgrund der schwierigen Hindernissituation im Osten ist ein Instrumentenanflug nur von Westen aus möglich. Auch das Fehlanflugverfahren muss bereits beim Funkfeuer HDL eingeleitet werden. Zusätzlich befindet sich zwischen HDL und dem Platz eine Hochspannungsleistung, die keine Hindernisfeuer hat.
(Quelle: US DoD)

1970er Jahre

Situation

Karte mit Heidelberg Army Airfield AAF 1972
Das Heidelberg Army Airfield (AAF) auf einer Karte des US-Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 1972
(Quelle: ONC E-2 (1972), Perry-Castañeda Library Map Collection, University of Texas at Austin)

Übersicht

Flugplatz Heidelberg: Nord-Süd-Landebahn geschlossen (1973)
Im Jahr 1973 war die Nord-Süd-Landebahn bereits geschlossen.
(Quelle: US DoD)
Flugplatz US Army Heidelberg auf einem Satellitenbild 1977
Der Flugplatz US Army Heidelberg auf einem US-Satellitenbild vom 03.07.1977
(Quelle: U.S. Geological Survey)

Start- und Landebahnen

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  • 08/26: 1067 m x 30 m Asphalt
  • 17/35: 401 m x 12 m

1980er Jahre

Situation

Sichtanflug- und Abflugrouten im Jahr 1984.
Sichtanflug- und Abflugrouten im Jahr 1984. - Die schwarzen Dreiecke sind Pflichtmeldepunkte, die unausgefüllten sind Meldepunkte auf Anforderung. Das gestrichelte Viereck ist die Kontrollzone Heidelberg ("HEIDELBERG CTLZ")
(Quelle: US DoD)

Übersicht

Karte 1984
Diese Karte aus dem Jahr 1984 zeigt die Anlagen des Flugplatze mit Start- und Landebahn, Rollwegen, Abstellflächen und Gebäuden. - Die ehemalige Nord-Süd-Landebahn wird nun als Rollweg C genutzt. Auf ihrem nördlichen Ende (hier nicht dargestellt) steht das Anflugradar. Im Osten führt eine Landstraße über die Start- und Landebahn.

Start- und Landebahnen

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  • 08/26: 1067 m x 30 m Beton

Funkfeuer

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  • NDB: 417 "HDL", 080°/1.9NM zum Platz

Karten

NDB-Anflug im Jahr 1981
NDB-Anflug im Jahr 1981 - Heidelberg hatte eine eigene Anflugkontrolle "Heidelberg Approach Control" (APP CON) und verfügte über ein Rundsichtradar (ASR) und ein Präzisionsanflugradar (PAR). Das Fehlanflugverfahren führt inzwischen nach Norden.
(Quelle: US DoD)

Heute

Nutzung

Geschlossen.

Bilder

Bilder aus dem Jahr 2016:

Landebahn Flugplatz Heidelberg
Start- und Landebahn: Blick vom westlichen Ende nach Osten - Der im Hintergrund sichtbare Berg Königstuhl schränkte die Nutzbarkeit des Platzes nach Osten deutlich ein.
Startbahn Flugplatz Heidelberg
Die gesperrte Bahn ist mit gelben Kreuzen markiert
Östliches Ende: Straße führt über die ehemalige Landebahn
Am östlichen Ende führt eine Straße über die ehemalige Landebahn - Die Fernmeldeanlagen im Hintergrund befinden sich auf dem Königstuhl.
Das östliche Ende ist noch als militärischer Sicherheitsbereich beschildert
Am östlichen Ende
Am östlichen Ende
Ehemalige Position des Anflugradars auf dem nördlichen Ende der alten Nord-Süd-Startbahn
Ehemalige Position des Anflugradars auf dem nördlichen Ende der alten Nord-Süd-Startbahn
Kontrollturm Heidelberg
Kontrollturm
Gebäude
Gebäude
Tor
Tor
 

Bild aus dem Jahr 2017:

Bild vom Flugplatz Heidelberg 2017
Der ehemalige Flugplatz im März 2017 vom Königstuhl aus gesehen - Der rote Pfeil weist auf den Flugplatz. Rechts die Stadt Heidelberg.

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