Wittmundhafen: Fliegerhorst

Wittmund, Wittmundhaven

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KoordinatenN533253 E0074007 (WGS84) Google Maps
HNN 26 ft
BundeslandNiedersachsen
Location indicatorEDNT (-1995), ETNT (1995-)
Deutschland im Kalten Krieg Karte
Die Geschichte der Flugplätze im Kalten Krieg: Wittmundhafen

Lage Flugplatz

8 km west-südwestlich von Wittmund.

Im Zweiten Weltkrieg

Nutzung

Ehemaliger Einsatzhafen der Luftwaffe.

Übersicht

Die Reste des Fliegerhorstes Wittmundhafen auf einer US-amerikanischen Karte aus dem Jahre 1954 - Zu erkennen ist das alte System der Start- und Landebahnen. Bemerkenswert ist die Spur der langen Startbahn von ca. 2900 m Länge in ungefährer Ost-West-Richtung. Sie ist weiter unten im Text zur Flugplatzerkundung 1954 erwähnt. (AMS M841 GSGS 4414, Courtesy Harold B. Lee Library, Brigham Young University /BYU/)

Im Kalten Krieg

Nutzung

Fliegerhorst der Luftwaffe.

1950er Jahre

Flugplatzerkundung 1954

In den Jahren 1953 und 1954 fanden in der Bundesrepublik Erkundungstouren für künftige Militärflugplätze der deutschen Luftwaffe statt. Dabei wurden alte Plätze besucht und jeweils eingeschätzt, ob der Platz anfliegbar ist, ob technische Anlagen und Unterkünfte zur Verfügung stehen und ob ein Ausbau der Start- und Landebahn auf 2500 m bzw. 3000 m möglich ist.
Für "Wittmundhaven" wurde 1954 festgestellt: das alte Rollfeld 1600 m x 500 m wird voll landwirtschaftlich genutzt. Drei frühere Startbahnen sind restlos zerstört, eine davon 3000 m; keine Unterkünfte; 5 kleine Flugzeughallen je 400 m² sind zu Gehöften umgebaut; es gibt keine Versorgungs- und flugtechnische Anlagen. Der Platz ist nicht anfliegbar, der Startbahnbau ist jedoch bis 3000 m möglich; für alle Anlagen ist ein Neubau erforderlich.
In 5 km Entfernung ist ein zusätzliches Rollfeld 3000 m x 500 m im ehemaligen E-Hafen Brokzetel möglich, es wird z.Z. landwirtschaftlich genutzt.

1970er Jahre

Situation

Der Fliegerhorst Wittmundhafen auf einer Karte des US-Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 1972
Quelle: ONC E-2 (1972), Perry-Castañeda Library Map Collection, University of Texas at Austin

Übersicht

Fliegerhorst Wittmundhafen auf einem Satellitenbild 1974
Der Fliegerhorst Wittmundhafen auf einem US-Satellitenbild vom 13.04.1974
Quelle: U.S. Geological Survey

Funkfeuer

Angaben für das Jahr 1971:
  • NDB: 250 "WM", 262°/4.2NM to fld

1980er Jahre

Start- und Landebahnen

  • 08/26: 2440 m x 30 m Asphalt

Funkfeuer

  • TACAN: CH101 "WTM", 262°/2.1NM to fld

Radar

ASR, PAR (1990)

Flugfunk

Rufzeichen: "WITTMUND".

Einheiten

Jagdgeschwader 71 (JG 71) mit F-4F Phantom.

Bilder von der Übung CORONET FANG '89

Quelle: US DoD, Scene Camera Operator: STAFF Sergeant F. Lee Corkran
Kaserne Jagdgeschwader 71 (JG 71) Wittmund mit F-86 Sabre JA-112 und F-104G Starfighter 20+86
Kaserne Jagdgeschwader 71 Wittmund - Gate Guard ist eine Canadair CL-13B (F-86) Sabre JA-112 und ein F-104G Starfighter 20+86
Canadair CL-13B Sabre (North American F-86F) JA-112 des JG 71 Richthofen der Luftwaffe
Vergrößerung: Canadair CL-13B Sabre (North American F-86F) JA-112 des JG 71
Mission Briefing 711. Staffel Wittmundhafen
Mission Briefing der 711. Jagdstaffel - Gemeinsam mit Piloten der Luftwaffe und der 9th Tactical Fighter Squadron der US Air Force
Bilder MiG-23/27, MiG-25 und MiG-29
Vergrößerung: An der Seite hängen Bilder sowjetischer Kampfflugzeuge: MiG-23/27 (oben), MiG-25 (Mitte), MiG-29 (unten rechts)
F-15 Eagle rollt an der aufgestellten F-86 Sabre JA-111 vorbei
Eine F-15 Eagle rollt an der aufgestellten F-86 Sabre JA-111 vorbei
Start einer F-15 Eagle der 9th Tactical Fighter Squadron der USAF
Start einer F-15 Eagle der 9th Tactical Fighter Squadron der USAF
Canadair CL-13B (F-86) Sabre JA-111 der Luftwaffe
Vergrößerung: Canadair CL-13B (F-86) Sabre JA-111

Heute

Nutzung

Fliegerhorst der Luftwaffe.

Quellen

Links

Literatur

  • Ries, Karl; Dierich, Wolfgang: "Fliegerhorste und Einsatzhäfen der Luftwaffe" Motorbuch Verlag Stuttgart, 1993 - Alliierte Planskizze

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