Annenwalde: Flugplatz

Templin 2, Bredereiche

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KoordinatenN530813 E0131901 (WGS84) Google Maps
Ehemalige DDRBezirk Neubrandenburg
BundeslandBrandenburg
Karte mit Lage Flugplatz Annenwalde
Deutschland im Kalten Krieg Karte

Allgemein

Annenwalde ist ein Dorf ungefähr 11 km westlich von Templin, im Norden des heutigen Bundeslands Brandenburg. Während des Kalten Krieges gehörte das Gebiet zur DDR und ungefähr 4 km westlich von Annenwalde befand sich auf dem Truppenübungsplatz der sowjetischen Streitkräfte ein Reserveflugplatz. Die NATO gab dem Flugplatz im Laufe der Zeit mehrere Namen: Annenwalde, Templin 2 und Bredereiche. Der Platz hatte eine ca. 3 km lange Start- und Landebahn mit Gras-Oberfläche in ungefährer Ausrichtung Nordwest-Südost. Weitere Einrichtungen gab es nicht. Eine konkrete fliegerische Nutzung ist mir unbekannt. Heute ist der Flugplatz geschlossen.

Lage Flugplatz

Der Flugplatz befand sich ca. 13 km westlich von Templin und ca. 13 km süd-südöstlich von Fürstenberg.

Im Kalten Krieg

Nutzung

Reserveflugplatz mit unbefestigter Start- und Landebahn auf einem sowjetischen Truppenübungsplatz.

1960er Jahre

Situation

Flugplatz Annenwalde auf einer Karte 1969
Der Flugplatz Annenwalde auf einer US-Karte aus dem Jahr 1969 (Quelle: Earth Sciences and Map Library, University of California, Berkeley)

Übersicht

Sowjetischer Truppenübungsplatz Templin, Bredereiche, Annenwalde
Auf diesem noch winterlichen Satellitenbild des Truppenübungsplatzes vom 14.03.1965 ist vom Flugplatz nichts zu erkennen. (Quelle: U.S. Geological Survey)

Start- und Landebahnen

  • 16/34: 3000 m Gras

1980er und frühe 1990er Jahre

Übersicht

Satellitenbild 1980: Himmelpfort, Annenwalde
Flugplatz und Umgebung auf einem US-Satellitenbild vom 26.07.1980 - 1: Flugplatz; a: Truppenübungsplatz Tangersdorfer Heide; b: Sonderwaffenlager Himmelpfort; Orte: Barsdorf, Beutel, Blumenow, Boltenhof, Bredereiche, Densow, Neutornow, Qualzow, Tangersdorf. (Quelle: U.S. Geological Survey)
Flugplatz Annenwalde
Flugplatz Annenwalde (Quelle: U.S. Geological Survey)

Heute

Nutzung

Geschlossen.

Literatur

  • Freundt, Lutz: "Sowjetische Fliegerkräfte in Deutschland 1945-1994, Band 3" Edition Freundt Eigenverlag, Diepholz 1999 - Kurze Beschreibung
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