Flugplatz / Hubschrauberlandeplatz Meiningen

 
Deutschland /E/

Allgemein

Nur zur geschichtlichen Information, nicht zur Navigation oder zum Fliegen verwenden!
KoordinatenN5034 E01027
BetreiberGrenztruppen (GT)
Flugplatz-Nummer2004

Lage Flugplatz

Der Flugplatz befand sich a. 2 km östlich von Meiningen, auf dem Rohrer Berg

Nutzung bis 1945

Der Flugplatz wurde in den 1920er Jahren als Verkehrsflugplatz eröffnet.

Nutzung im Kalten Krieg

Der Platz wurde als Landeplatz der Hubschrauberstaffel 16 (HS-16) der DDR-Grenztruppen verwendet. Er wurde in der NVA unter der Flugplatz-Nummer 2004 geführt.

Heutige Nutzung

Der Flugplatz ist geschlossen, das Gelände kann nicht begangen werden.

Flugbetriebsflächen

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Start- und Landebahnen

Das Flugfeld hat eine Abmessung von 600m x 400 m.

Funknavigation

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Angaben für das Jahr 1990:

 StationFreq.KennungPositionBemerkungen
367,0WSam Flugplatz

Kommunikation

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Flugfunk

Der Flugplatz hatte das Rufzeichen "WÜSTENFUCHS"

Telefon

Telefonisch war der Platz im Sondernetz/Stabsnetz S1 über die Nummer 7444-88 des Grenzregiments 9 erreichbar, der Tarnname war "Preßluftbohrer 39".

Bilder

Die folgenden Bilder wurden im Oktober 2008 aufgenommen und wurden von SK bereit gestellt, der ich herzlich danke!

Einfahrt und Gebäude. Nach der FS-Szenerie (siehe unten) scheint sich links hinter dem Zaun die Wache (KDP) befunden zu haben.
Einfahrt und Gebäude am Flugplatz Meiningen
Vergrößerung: Gebäude der Flugleitung?, Ampel (Zweck?), Antenne
Ampel, Antenne
Nordwestliches Gebäude
Gebäude
Vergrößerung: dreieckiges Hindernisfeuer auf dem nordwestlichen Gebäude
Hindernisfeuer

Blick über das Flugfeld. Das Panorama wurde mit Hilfe von AutoStich (www.autostitch.net) aus 3 Einzelbildern zusammen gesetzt. Entsprechend der FS-Szenerie hat sich auf der Plattform in der Mitte des Bildes ein Gebäude befunden.

Ggf. wird das Bild beim Aufruf zuerst verkleinert angezeigt, so dass Sie es anklicken müssen, um die Vollbildanzeige zu erhalten.

Flugsimulator

Der Flugplatz wurde sehr detailreich in der Szenerie "Meiningen" von Frithjof Koch, Rolf-Uwe Hochmut und Volker Löw nachgebildet.

Aus dem Begleittext: "In der Szenerie sind das Flugfeld, die Dienststelle und einige Objekte aus der näheren Umgebung enthalten. Der Flugplatzbereich könnte so im Zeitraum 1985 – 1989 in diesem Bestand existiert haben, ohne jedoch Anspruch auf Vollständigkeit und absolute Detailtreue zu erheben. Zum Einsatz kamen hier Hubschrauber vom Typ Mi-24, MI-8 und MI-2".

Die Szenerie kann unter www.ddr-flugzeuge.de geladen werden.

Plan
Einfahrt. Die Perspektive entspricht ungefähr dem Foto oben, nur höher.
Gebäude der Flugleitung?
Flugfeld. Die Perspektive entspricht ungefährt dem Panoramabild oben.

Links

Flugplatz Meiningen auf Google Maps
http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=meiningen&sll=51.151786,10....

nva-flieger.de - Hubschrauberplatz Meiningen
Foto sowie Dokument "Ordnung zum Fliegen auf dem Landeplatz Meiningen" aus dem Jahre 1986.
http://www.nva-flieger.de/_tl/index.php/nva-hs-plaetze/meiningen.html

Literatur

Zapf, Jürgen:
'Flugplätze der Luftwaffe 1934-1945 - und was davon übrig blieb / Thüringen'
VDM Heinz Nickel, Zweibrücken, 2003
2 Seiten Beschreibung, Karte

Grenzdörfer, Joachim; Seifert, Karl-Dieter:
'Geschichte der ostdeutschen Verkehrsflughäfen'
Bernard & Graefe Verlag, Bonn, 1997
Beschreibung der Zeit zwischen 1927 und 1938, Karten, Luftbild