Spreenhagen: Autobahnabschnitt ABA

Friedrichshof Highway Strip

Nur zur geschichtlichen Information, nicht zur Navigation oder zum Fliegen verwenden!
KoordinatenN521842 E0135101 (WGS84) Google Maps
HNN 128 ft
Airfield Id2024
Karte mit Lage Autobahnabschnitt ABA Spreenhagen
Deutschland im Kalten Krieg Karte
Die Geschichte der Flugplätze im Kalten Krieg: Spreenhagen

Lage Flugplatz

Der Autobahnabschnitt befand sich 16 km west-südwestlich von Fürstenwalde. Er lag auf der DDR-Autobahn A3, der heutigen A12, zwischen den Anschlussstellen Friedersdorf und Storkow.

Im Kalten Krieg

Nutzung

Für Flugbetrieb vorbereiteter Abschnitt auf der Autobahn.
Der ABA Spreenhagen hatte in der NVA die Flugplatznummer 2024. In der NATO wurde er als "Friedrichshof Highway Strip" geführt (Friedrichshof befindet sich unmittelbar südwestlich der Anschlussstelle Friedersdorf).

1960er Jahre

Situation

Friedrichshof Highway Strip auf einer Karte 1969
Der Autobahnabschnitt ABA Spreenhagen - hier als Friedrichshof Highway Strip bezeichnet - auf einer US-Karte aus dem Jahr 1969
(Quelle: Earth Sciences and Map Library, University of California, Berkeley)

1980er und frühe 1990er Jahre

Übersicht

ABA Spreenhagen

Start- und Landebahnen

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  • 08/26: ca. 2400 m 085°/265°

Funkfeuer

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Angaben für die 1980er Jahre:
  • FFF 26: 833 "UJ"
  • NFF 26: 198,5 "U"
  • FFF 08: 833 "JU"
  • NFF 08: 198,5 "U"
Die Funkfeuer waren nicht ständig "entfaltet". Die Kennungen wurden wie üblich aus dem ersten und letzten Buchstaben des Rufzeichens abgeleitet (UROSHAJ).

Kommunikation

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Das Funkrufzeichen des Flugplatzes war "UROSHAJ".
Im Bereich nördlich befanden sich zwei Anschaltpunkte ins Fernmeldenetz.

Weitere Infos

Im Protokoll der Sitzung des Nationalen Verteidungsrates vom 11.11.1985 ist auch der ABA Spreenhagen aufgeführt: die Fertigstellung war für 1980 geplant und wurde 1984 realisiert. Der Autobahnabschnitt wird als nicht militärisch nutzungsfähig eingestuft. Gründe: Alterserscheinungen auf den befestigten Flächen und Fehlen erforderlicher Tragfähigkeit der seitlichen Sicherheitsstreifen und unbefestigter Stellflächen. (Quelle: Bundesarchiv)

Heute

Nutzung

Geschlossen.
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