Flugplatz Cottbus

 
Deutschland /E/

Allgemein

Nur zur geschichtlichen Information, nicht zur Navigation oder zum Fliegen verwenden!
KoordinatenN514607 E0141743
HNN67 m
ICAO Location IndicatorETCB (198x) / EDPC / ETHT
BetreiberNVA LSK/LV, LaSK
Flugplatz-Nummer2060

Lage Flugplatz

Nordwestliche Stadtgrenze von Cottbus, Ernst-Heilmann-Weg

Nutzung bis 1945

Fliegerhorst der Luftwaffe

Nutzung im Kalten Krieg

Flugplatz der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung (LSK/LV) der NVA, bis 1982 belegt durch das Jagdgeschwader 1 (JG-1), das auf den Flugplatz Holzdorf verlegte. Anschließend Basis des Kampfhubschraubergeschwaders 3 (KHG-3) der NVA-Landstreitkräfte. Der Flugplatz hatte in der NVA die Nummer 2060.

Heutige Nutzung

Nach der Wende wurde der Flugplatz von Heeresfliegern der Bundeswehr verwendet. Jetzt geschlossen. Luftfahrtmuseum.

Flugbetriebsflächen

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Start- und Landebahnen

Angaben für das Jahr 1990:
Bez.LängeBreiteBelagBemerkungen
08/26236060Beton/Bitumen
08/26220035Grassüdlich der befestigten Bahn

Die Höhen der Schwellen über NN betrugen: Schwelle Ost 65 m und Schwelle West 69 m.

Funknavigation

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Angaben für die 1970er Jahre:
 StationFreq.KennungPositionBemerkungen
26FFF321MR
NFF639M
Angaben für das Jahr 1990:
 StationFreq.KennungPositionBemerkungen
26FFF505.5MR4400 m
NFF1030.5M1020 m
08FFF495RM3480 m
NFF1030.5R880 m

Die Kennungen wurden wie im Warschauer Pakt üblich aus dem ersten und letzten Buchstaben des Rufzeichens (MONTUR) abgeleitet.

FFFFernfunkfeuer
NFFNahfunkfeuer

Kommunikation

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Flugfunk

Das Rufzeichen des Platzes war MONTUR (bekannt für die 1970er und 1980er Jahre).
Flugleiter MONTUR-START 133,5 (K-7), 124,0 (K-1)

Telefon

Der Flugplatz war erreichbar über das Sondernetz/Stabsnetz S1 unter der Nummer 9445. Der Tarnname war "Glasfaser" (bekannt für 1990).

Einheiten

1970er: JG-1

1990: KHG-3: Mi-8TB, Mi-24D (PF 13050)
HSFA-103: Mi-2, Mi-9 (PF 13042)
VFK-1: An-2, Z-43 (PF 44117)

Liegenschaften

NVA-Objekt 06/006
Dabei steht die 06 für den Bezirk Cottbus. Die 006 ist eine laufende Nummer innerhalb des Bezirks.

Einrichtungen

Es gab einen Eisenbahnanschluss, der vom Süden aus Richtung Bahnhof Cottbus durch die Pappelallee führte und ungefähr auf Höhe der östlichen Landebahnschwelle auf das nördliche Flugplatzgelände schwenkte.

Bilder

Nachfolgende BIlder vom Flugplatz Cottbus wurden am Tag des offenen Denkmals im Jahr 2005 aufgenommen. Sie wurden freundlicherweise von Wolfgang Heidenreich zur Verfügung gestellt, dem ich herzlich danke.

Hangar und Flugleitung

Blick in einen Hangar

Gebäude der Flugleitung

Flugleitung von vorne

Flugleitung Eingang

Blick auf das Vorfeld

Links

Bing
Luftbild
http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=smvjb2j5r1mw&lvl=15&dir=0&sty=b&form=LMLTC...

JG-1
Homepage zum früheren JG-1.
http://home.t-online.de/home/juergen.gruhl/

Towerdrive
Geschichte des Jagdgeschwaders 1 (JG-1)
http://home.snafu.de/veith/jg1.htm

Towerdrive
Geschichte des Kampfhubschraubergeschwaders 3 (KHG-3)
http://home.snafu.de/veith/khgs.htm

nva-flieger.de
Detaillierte Angaben, Karte und Luftbild zum ehemaligen Flugplatz Cottbus.
http://www.nva-flieger.de/_tl/index.php/nva-hs-plaetze/cottbus.html

Flugplatzmuseum Cottbus
http://flugplatzmuseumcottbus.de/

Literatur

Ries, Karl; Dierich, Wolfgang:
'Fliegerhorste und Einsatzhäfen der Luftwaffe'
Motorbuch Verlag Stuttgart, 1993
u.a. Alliierte Planskizze aus dem 2. Weltkrieg

Zapf, Jürgen:
'Flugplätze der Luftwaffe 1934-1945 - und was davon übrig blieb / Berlin & Brandenburg'
VDM Heinz Nickel, Zweibrücken, 2001
5 Seiten Beschreibung und 6 aktuelle Fotos

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(Radius 20 km)

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135°/12 km Neuhausen