Flugplatz Geilenkirchen

Geilenkirchen: Flugplatz

RAF Geilenkirchen, Teveren

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KoordinatenN505739 E0060229 (WGS84) Google Maps
HNN 286 ft
BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
Location indicatorDAGK (RAF 195x), EDUI (RAF 196x), EDNG (NATO 198x-1995), ETNG (1995-)
Karte mit Lage Flugplatz Geilenkirchen
Deutschland im Kalten Krieg Karte
Die Geschichte der Flugplätze im Kalten Krieg: Geilenkirchen

Allgemein

Ab den 1950er Jahren zunächst Flugplatz der Royal Air Force. Ab Ende der 1960er Jahre Basis für das Flugkörpergeschwader 2 der Luftwaffe mit Raketen des Typs Pershing I. Seit den frühen 1980er-Jahren NATO-Stützpunkt für die AWACS-Flugzeuge E-3A.

Im Kalten Krieg

1950er Jahre

Nutzung

Flugplatz der Royal Air Force.

Situation

Flugplatz Geilenkirchen auf einer Karte 1956
Der Flugplatz Geilenkirchen auf einer Karte aus dem Jahr 1956 - Die Anflugsektoren der drei britischen Flugplätze Geilenkirchen, Wildenrath und Brüggen sind durch Sperrgebiete geschützt. Das weiße "E" im Kreis symbolisiert das von den Briten damals genutzte Eureka-Funkfeuer. Das Viereck um das Flugplatzsymbol mit dem darunter stehenden "V" weist einen UKW-Funkpeiler aus. Der schwarze Stern steht für das auf britischen Flugplätzen übliche codierte Leuchtfeuer.

Befeuerung

Identifizierungsfeuer mit Morsekennung GK.

Funkfeuer

  • NDB: 285 "GK", am Platz, Leistung 300 W
  • Eureka: 224R, 230T "KN"

Flugfunk

  • Approach 102.06, 106.74, 111.42, 117.9, 243.0, 257.8
  • Tower 106.74, 102.06, 117.9, 111.42
Es gab einen Kathodenstrahl-UKW-Peiler.

1960er Jahre

Nutzung

Flugplatz der Royal Air Force.

Start- und Landebahnen

  • 10/28

Funkfeuer

  • ILS, der Landekurs war um 3° zur Anfluggrundlinie versetzt.

Radar

ASR, PAR (Gleitweg 2,75°)

Flugfunk

  • Approach 314.8, 362.3, 275.6, 154.62, 123.3, 136.35, 117.9
  • Tower 275.6, 154.62, 360.1, 314.8, 283.1, 257.8, 253.6, 136.35, 135.54, 123.3, 117.9

1970er Jahre

Übersicht

Flugplatz Geilenkirchen auf einem Satellitenbild 1974
Der Flugplatz Geilenkirchen auf einem US-Satellitenbild von Samstag 13.04.1974 - Zu diesem Zeitpunkt wird Geilenkirchen nicht mehr als Flugplatz genutzt. Die für RAF-Flugplätze in Deutschland typischen Grundstrukturen sind jedoch weiterhin erkennbar.
Quelle: U.S. Geological Survey

Kommunikation

Das Flugkörpergeschwader 2 hatte das Rufzeichen DHK 87.

1980er und frühe 1990er Jahre

Übersicht

Luftbild Ende 1980er oder Anfang 1990er Jahre
Luftbild Ende 1980er oder Anfang 1990er Jahre - Auch nach dem Umbau zur Basis für die AWACS-Flugzeuge der NATO sind die zahlreichen früheren kleinen Abstellflächen noch weitergehend erkennbar.
Quelle: Datenquelle: Land NRW (2019) Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 www.govdata.de/dl-de/by-2.0
Munitonslager, Sonderwaffenlager Geilenkirchen, Abstellflächen
Nördlicher Teil mit Munitonslager, Sonderwaffenlager und ehemaligen Abstellflächen für Flugzeuge
Quelle: Datenquelle: Land NRW (2019) Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 www.govdata.de/dl-de/by-2.0
Westlicher Teil
Westlicher Teil
Quelle: Datenquelle: Land NRW (2019) Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 www.govdata.de/dl-de/by-2.0
Östlicher Teil
Östlicher Teil
Quelle: Datenquelle: Land NRW (2019) Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 www.govdata.de/dl-de/by-2.0
Flightline und Kaserne Flugplatz Geilenkirchen
Flightline und Kaserne
Quelle: Datenquelle: Land NRW (2019) Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 www.govdata.de/dl-de/by-2.0
AWACS-Flugzeuge E-3A Sentry, Boeing 707 in Geilenkirchen
Drei AWACS-Flugzeuge E-3A Sentry und eine andere vermutlich militärische Version der Boeing 707
Quelle: Datenquelle: Land NRW (2019) Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 www.govdata.de/dl-de/by-2.0
E-3A Sentry und Hangars
Eine weitere E-3A und Hangars
Quelle: Datenquelle: Land NRW (2019) Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 www.govdata.de/dl-de/by-2.0
AWACS E-3A Sentry
AWACS E-3A Sentry
Quelle: Datenquelle: Land NRW (2019) Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 www.govdata.de/dl-de/by-2.0

Start- und Landebahnen

  • 09/27: 2901 m x 45 m Beton

Funkfeuer

  • TACAN: CH39 "GIX", am Platz
  • ILS 27: 110.1 "GIX"

Flugfunk

Das Rufzeichen ist FRISBEE.

Bilder 1982

Flugzeug E-3A Sentry von vorne, Flugplatz Geilenkirchen
Flugzeug E-3A Sentry von vorne
Quelle: US DoD, scene camera operator: STAFF SGT. Bill Thompson
Flugzeug E-3A Sentry von hinten
Flugzeug E-3A Sentry von hinten
Quelle: US DoD, scene camera operator: STAFF SGT. Bill Thompson
Radar, Kontrollturm Geilenkirchen
Radar, Kontrollturm Geilenkirchen im Hintergrund
Quelle: US DoD, scene camera operator: STAFF SGT. Bill Thompson

Heute

Übersicht

Luftbild 2016
Luftbild 2016
Quelle: Datenquelle: Land NRW (2019) Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 www.govdata.de/dl-de/by-2.0

Quellen

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