Neuruppin: Flugplatz

Аэродром Нойруппин

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KoordinatenN525628 E0124713 (WGS84) Google Maps
Ehemalige DDRBezirk Potsdam
BundeslandBrandenburg
Karte mit Lage Flugplatz Neuruppin
Deutschland im Kalten Krieg Karte
Die Geschichte der Flugplätze im Kalten Krieg: Neuruppin
von Bert Kondruß

Im Zweiten Weltkrieg

Nutzung bis 1945

Fliegerhorst der Luftwaffe.

Situation

Fliegerhorst Neuruppin auf einer US-Karte von 1943
Fliegerhorst Neuruppin auf einer US-Karte von 1943

Übersicht

Der Flugplatz Neuruppin auf einer Karte 1952
Der Flugplatz Neuruppin auf einer US-amerikanischen Karte aus dem Jahre 1952 (Quelle: AMS M841 GSGS 4414, Courtesy Harold B. Lee Library, Brigham Young University)

Im Kalten Krieg

Nutzung

Sowjetischer Militärflugplatz bis 1991.

1950er Jahre

Einheiten

1954

- Sowjetisches Jagdflieger-Regiment (PF 62 319),
- Auf dem Flugplatz wurden insgesamt 30 (?) MiG-15/MiG-15U gezählt.
Quelle: BND/Bundesarchiv B 206/3033
(Bei den Postfachnummern können die Ziffern 3 und 5 verwechselt sein, da sie im Quelldokument schwer zu unterscheiden sind)

1960er Jahre

Situation

Der Flugplatz Neuruppin auf einer Karte 1969
Der Flugplatz Neuruppin auf einer US-Karte aus dem Jahr 1969 - Die Autobahn Berlin-Rostock existierte zu diesem Zeitpunkt noch nicht. (Quelle: Earth Sciences and Map Library, University of California, Berkeley)

1970er Jahre

Situation

Sowjetischer Flugplatz Neuruppin auf einer Karte 1972
Der Flugplatz Neuruppin auf einer Karte des US-Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 1972 (Quelle: ONC E-2 (1972), Perry-Castañeda Library Map Collection, University of Texas at Austin)

Übersicht

Flugplatz Neuruppin auf einem Satellitenbild 1970
Der Flugplatz Neuruppin auf einem US-Satellitenbild vom 25.11.1970 (Quelle: U.S. Geological Survey)
Landebahn im Westen
Landebahn im Westen (Quelle: U.S. Geological Survey)
Abstellbereiche mit Flugzeugdeckungen im Norden
Abstellbereiche mit Flugzeugdeckungen im Norden (Quelle: U.S. Geological Survey)
Vorstartlinie
Vorstartlinie (Quelle: U.S. Geological Survey)
Shelter-Bereich im Nordosten
Shelter-Bereich im Nordosten (Quelle: U.S. Geological Survey)
Startbahn im Osten
Startbahn im Osten (Quelle: U.S. Geological Survey)
Einrichtungen im Südosten
Einrichtungen im Südosten (Quelle: U.S. Geological Survey)
Flugabwehrraketenstellung
Flugabwehrraketenstellung 4,5 km süd-südwestlich des Flugplatzes (Quelle: U.S. Geological Survey)

Flugfunk

Rufzeichen: GIDROSTAT

1980er und frühe 1990er Jahre

Start- und Landebahnen

Angaben für das Jahr 1990:
  • 10/28: 2400 m Beton

Funkfeuer

Angaben für das Jahr 1990:
  • FFF 28: 842 "WÖ"
  • NFF 28: 412 "W"
  • FFF 10: 842 "GK"
  • NFF 10: 412 "G"

Flugfunk

Rufzeichen: CHUTOROK (1990)

Einheiten

1990: 730 IBAP (Su-17M-4, Su-17UM-3); 9 OVE (Mi-6, Mi-8, Mi-9)

Chronik

  • 1988
    Anfang 1988 Absturz einer FITTER aus Neuruppin. Die US-Militärverbindungsmission kann 50 Pfund der Wrackteile bergen.
    Quelle: /USMLM 1988/

Bilder

Wrackteile einer Su-17 FITTER aus Neuruppin:Wrackteile einer sowjetischen Su-17 FITTER aus Neuruppin
Die Maschine stürzte Anfang 1988 ab, die Teile wurden von der US-Militärverbindungsmission geborgen.

Heute

Nutzung

Geschlossen. Auf einem Teil des ehemaligen Geländes wird Segelflug betrieben.

Links

Literatur

  • /USMLM 1988/:
    United States Military Liaison Mission: "Unit History 1988"
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